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CD Review: Fox – 2012

Publiziert am 22. Februar 2012 von Martin Schneider

Der ehemalige und langjährige „Shakra“ Sänger Mark Fox veröffentlichte letzten Monat sein erstes Soloalbum. Es trägt den schlichten Titel 2012. Wie es klingt? Genau das wollen wir heute klären…

Fox

„Problem Child“ heisst der erste Song des Albums, welches übrigens den Titel nicht aufgrund des Veröffentlichungsjahres erhielt, sondern weil bei den Mayas 2012 der Kalender endet und somit etwas Neues beginnt. Der Zusammenhang zu Fox ist nun der, dass für ihn mit dem neuen Soloalbum auch etwas Neues beginnt. Somit wäre dies nun geklärt.

Wie schon gesagt, geht es mit „Problem Child“ und damit mit sehr kernigem Rock in die erste Runde. Bereits jetzt kann man sagen, dass sich etwa Fans von Krokus (oder natürlich auch von Shakra) mit diesem Album sehr wohlfühlen werden. Der Song beinhaltet schlichte aber schöne Riffs ohne grossen Schnickschnack, sprich soliden und groovigen Rock. Mit „Beds Are Burning“ bediente sich Fox einem Coversong. Ursprünglich kam der Riesenhit von der Band „Midnight Oil“. Im Gegensatz zum Original ist das Cover bedeutend flüssiger und dem Song wurden natürlicherweise richtig schöne Rockriffs eingehaucht. Auch die Stimme von Mark Fox ist bei langem nicht so brav wie diejenige von Peter Garett (Midnight Oil Sänger), sondern besitzt richtig schön „Dräck“, wie Chris von Rohr wohl sagen würde, der bei diesem Album als Executive Producer mitwirkte. Auch mit „Raise Your Hands“ gibt es nochmals gehörig etwas auf die Ohren, wobei uns vor allem das verspielte Gitarrenintro sehr gefiel, bevor man mit „Nothing Wihout You“ zum ersten Song mit Balladencharakter kommt. Es handelt sich dabei um eine Powerballade mit, wie es der Titel bereits erahnen lässt, extrem kitschigen Text. Auf die Verwendung von elektrischen Gitarren wird bei dieser Ballade aber nicht ganz verzichtet, wodurch der Song dann insgesamt doch noch einen eher powervollen Charakter bekommt.  Sowohl „Black Sunday“ als auch „Flashed“ wirken dann eher etwas zurückhaltend. Zwar rock man noch immer schön daher, doch einige ruhigere Zwischenparts nehmen den Songs etwas an Fahrt und die Tracks wirken einfach nicht mehr ganz so flüssig und rockig wie noch etwa „Problem Child“. Mit „Home Again“ kommt man dann zur nächsten Ballade. Ein sehr stimmiger und natürlich ruhiger Song, mit sehr schönen Akustikgitarrenklängen. Noch besser als den Song „Problem Child“ vom Anfang der Platte, empfanden wir dann „We Are All“. Der Song ist einfach extrem rockig und sehr flüssig. Die besonderen Stärken am Lied sind definitiv der eingängige Refrain und der damit verbundene Ohrwurmcharakter, den der Song hat. Der Track ist einfach geeignet um abzurocken. Dann kommen wir noch zum letzten Track. Wir staunten ehrlich gesagt nicht schlecht, als wir sahen, dass dieser ganze 15 Minuten dauern soll. Wir freuten uns also auf einen wahrscheinlich sehr abwechslungsreichen Song, denn sonst wird es einem in 15 Minuten ja schnell einmal langweilig. Die ersten  sechs  Minuten fielen dann auch durchwegs positiv aus. Noch einmal schallen einem rockige Melodien und Solis entgegen und erfreuen das Herz jedes Rockers. In weiteren sieben Minuten passiert dann aber überhaupt nichts mehr. Munter werden die Minuten runtergezählt und es herrscht einfach nur Stille. Erst in den letzten zwei Minuten erklingen dann noch einmal Instrumente und die Stimme von Mark Fox, die verzerrt wurde. Die Idee einer solchen Pause ist eigentlich gar nicht einmal schlecht, allerdings ist der Break viel zu lange und das was man anschliessend noch zu hören bekommt, nicht besonders hörenswert.

Fox 2012

Fazit: Mark Fox spielt mit seinem Album 2012 sicherlich ganz weit oben in der Schweizer Hard Rock Szene mit. Besonders die charakteristische Stimme von Mark gibt dem Album auch den nötigen Wiedererkennungswert. Wer auf schlichten, soliden und kernigen Hard Rock steht  (in diesem Fall ist es ja sogar noch Rock Made in Switzerland), der muss sich hierbei nicht mehr sehr viel überlegen, sondern einfach nur zugreifen. Über diesen Link könnt ihr die CD auch gleich ganz bequem von eurem Stuhl aus auf CEDE.CH bestellen. Als Note gibt es eine 5.2.

Wir sind überzeugt, dass wir von Mark Fox in Zukunft noch einiges zu hören bekommen werden und freuen uns schon darauf.

Mit freundlichen Grüssen

Martin Schneider – Metalkritiker Metalvetia Metalclub.

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